Neue Partnerschaften
Das Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und Indien wurde im Jahr 2026 politisch abgeschlossen. Dieses Abkommen soll den Handel zwischen der Europäischen Union und Indien erleichtern und langfristig stärken. Die Gespräche über das Abkommen begannen bereits im Jahr 2007. Allerdings wurden die Verhandlungen im Jahr 2013 unterbrochen. Erst im Jahr 2021 oder 2022 nahmen die Verhandlungspartner das Gespräch wieder auf. Schließlich kam es zu einer Einigung. Das Ziel des Abkommens ist es, den Austausch von Waren und Dienstleistungen einfacher, sicherer und planbarer zu machen.
Ein wichtiger Teil des Abkommens ist der Abbau von Zöllen auf bestimmte Waren. Dazu gehören Maschinen, Autos, Textilien und einige landwirtschaftliche Produkte. Wenn diese Zölle sinken, werden Exporte billiger. Das bedeutet, dass Unternehmen Geld sparen können. Gleichzeitig bekommen europäische Unternehmen besseren Zugang zum großen Markt in Indien. Und umgekehrt können indische Produkte einfacher in die Europäische Union gelangen.
Das Abkommen regelt nicht nur den Handel mit Waren, sondern auch den Handel mit Dienstleistungen. Dazu gehören zum Beispiel Bereiche wie Informationstechnologie, Finanzen und Ingenieurleistungen.
Der Vertrag enthält auch Regeln für den digitalen Handel, Investitionen und geistiges Eigentum. Das soll Unternehmen mehr Rechtssicherheit geben. Gleichzeitig werden bestimmte sensible Bereiche, vor allem in der Landwirtschaft, weiterhin geschützt. Es geht auch um Themen wie Nachhaltigkeit, Umwelt- und Arbeitsstandards. Das ist wichtig, um negative soziale und ökologische Folgen zu vermeiden.
Bevor das Abkommen vollständig in Kraft treten kann, muss es noch von den zuständigen politischen Institutionen in der EU und in Indien ratifiziert werden. Insgesamt gilt es als wichtiger Schritt für eine engere wirtschaftliche Zusammenarbeit und für den Aufbau einer der größten Freihandelszonen der Welt.
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